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Das Wiener Eos-Kino. Über die gegenwärtige Nutzung von Kinoräumlichkeiten im Wiener Stadtraum

2017 Simon Heger

Das ehemalige Eos Kino im Schul- und Schwesternheim der Kongregation der Dienerinnen des Heiligen Herzens Jesu im 3. Wiener Gemeindebezirk stellt eine eher ungewöhnliche Kombination von Nutzungen dar, die sich im Laufe der Geschichte des Baus ergab. Der Schulbau, der gegenwärtig vorwiegend als Kindergarten genutzt wird, wurde von 1931 bis 1932 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Der ursprünglich als Theater- und Vortragssaal für die Ordensschwestern erbaute Raum, wurde in Folge des 2. Weltkrieges zum Ausweichquartier der Eos Lichtspiele. Heute dient der in den 1950er Jahren umgestaltete Kinosaal, nach der Schließung des Kinos 2004, einem im Foyer eingemieteten Second-Hand-Geschäft als Lagerfläche.
Anhand des Wiener Eos Kino wird ein denkmalpflegerisches Konzept vorgestellt, bei dem die repräsentativen Räumlichkeiten wie Kinosaal oder Eingangshallen den Charakter des Gebäudes wahren und eine zeitgemäße Nutzung ermöglicht wird.