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Ein denkmalpflegerisches Gesamtkonzept für Burg Güssing
am Fallbeispiel Ujlaky-Turm

2015 Doris GRANDITS

Österreichs Landschaftsbild wird durch eine Vielzahl von Burganlagen sowie Burgruinen geprägt. Die auf einem Vulkankegel thronende Höhenburg Güssing ist landesweit eine der ältesten Anlagen dieser Art. Seit der 1. urkundlichen Erwähnung der „Német Ujvar“ (deutsch „Neue Burg“) im Jahre 1198 ist die Burg Güssing ein strategisch wichtiger Meilenstein der Verteidigung des viel umstrittenen Grenzlandes.

Infolge fortwährender Bedrohung war die Burganlage bis ins 18. Jahrhundert einer ständig zunehmenden Befestigung unterworfen, als Reaktion auf die jeweiligen kriegstechnischen Entwicklungen. Der Verlust der strategischen Bedeutung von Fortifikationen brachte das Ende des Ausbaus der Wehrbauten und bedingte den Verfall der Anlage. Erst seit den 50er Jahren des 20.Jahrhunderts begann eine umfangreiche Restaurierung der ehemaligen Burgkörper.
Eine schwerpunktmäßige Detailbetrachtung auf gesetzte Bautätigkeiten am Denkmalensemble der Güssinger Burganlage, mit Hauptaugenmerk auf den westlich gelegen Ujlaky-Turm, soll einen Gesamtüberblick der unter den Augen des Bundesdenkmalamtes erfolgten Bautätigkeiten der letzten 65 Jahre geben und in weiterer Folge die Rolle der Denkmalpflege sowie deren konzeptuellen Ansatz erörtern.










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