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Das Alevitentum und dessen Gebetsräume

2015 Volkan BASOCAK

Die folgende Arbeit nimmt sich vor, eine kurze, aber umfassende Aufklärung über das Alevitentum zu bieten. Dabei wird geschildert, wie das Alevitentum entstand, sich im Laufe der Jahre entwickelt hat und wie es heutzutage von der Gesellschaft empfunden wird.
Das Alevitentum, das in der Region von Anatolien im 12 Jahrhundert verbreitet wurde, ist ein eigenständiger Glaube mit islamischen Wurzeln, in dessen Mittelpunkt der vollkommene Mensch als Wiederspiegelung Gottes steht. Das Alevitentum ist allerdings sehr lange Zeit nicht als Glaube anerkannt worden in der Türkei heutzutage immer noch nicht, was später zu Verfolgungen, Vertreibungen und Ermordungen geführt hat. So kam es dazu, dass der alevitische Kult seine Existenz in Anschuldigungen von Obskuritantismus führen musste, da die heimlich abgehaltenen Gottesdienste, die sogenannten ’Cem’, in Höhlen oder im privaten Umfeld unter strenger Bewachung der Betenden durch die Mitglieder geführt wurden. Erst im Laufe der Geschichte wurde dieser Glaube von der Gesellschaft akzeptiert, und es durften Vereine gegründet werden, unter deren Schutz dieser Kult seine Aktivität weiterführen konnte.
So wird in dieser Arbeit die Entwicklung der Gebetsräumen dieses Kultes geschrieben. Eine Rolle, die Anfangs in Höhlen stattgefunden hat, sich später in gebauten Räumen vollzog, dank sozialer Anerkennung des Kultes.


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