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Gedenkstätte KZ Loibl-Nord
2015 Tobias SCHEDEL

Die Diplomarbeit befasst sich mit dem ehemaligen Konzentrationslager Loibl-Nord und dem Ziel dort eine Gedenkstätte zu errichten, wie im Weiteren mit Entwicklungen der Erinnerungskultur über die Zeit, verschiedener räumlicher und pädagogischer Konzepte und Untersuchungen von Gedenkstätten.
Das KZ Loibl-Nord lag an der Grenze zwischen Österreich und Slowenien und war über den Loiblpass mit seinem ‚Zwillings’lager Loibl-Süd verbunden. Beide wurden 1943 als Arbeitslager errichtet um mit Häftlingen aus dem Stammlager Mauthausen einen Tunnel, als wichtige militärische Nord-Südverbindung, zubauen. Nach der Befreiung 1945 entwickelten sich beide Lagerbereiche konträr, Loibl-Süd wurde nach kurzer Zeit, von der kommunistischen slowenischen Regierung initiiert, zu einer Gedenkstätte und Loibl-Nord verfiel, wurde zu Forstgebiet umgewidmet und blieb bis Mitte der 90er weitestgehend unbeachtet. Seit dem steigt langsam das Bestreben dort auch eine Gedenkstätte einzurichten, nur gibt es kaum bauliche Überreste, die bei vielen Gedenkstättenkonzepten die Hauptakteure sind, und der Ort heute ähnelt dem historischen nur gering.



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