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Revitalisierung des denkmalgeschützten Mesnerhauses im Zuge der Ortskernerneuerung
im oberösterreichischen Hörsching

2015 Philipp PENEDER

Der Brucknerplatz in Hörsching leidet – wie viele umliegende Ortskerne und Hauptplätze im oberösterreichischen Zentralraum – an der Absiedelung der Betriebe und Geschäfte. Um das „Ortskernsterben“ in den Griff zu bekommen, versucht die Gemeinde Hörsching den Brucknerplatz zu erneuern. Er soll für ein neues Gemeinschaftsgefühl der Bevölkerung und eine Trendwende in der Nahversorgung stehen.
Neben der Nahversorgung soll durch die Ansiedelung neuer Aktivitäten die Belebung des Platzes mit Veranstaltungen, wie zum Beispiel einem Christkindlmarkt, Osterbazar, Maibaumaufstellen, Sommerkonzerten, dafür gesorgt werden, dass die Hörschinger ihren kulturellen Lebensmittelpunkt wieder am Hauptplatz finden.
Eine besondere Rolle nimmt dabei das denkmalgeschützte Mesnerhaus in Anspruch. Es steht am Brucknerplatz und wird derzeit nicht genutzt. Frühere Nutzungen, als Schulgebäude, Jugend- und Pfadfindertreff oder einer Pfarrbücherei, sorgten neben der Wohnnutzung im Haus für ein belebtes Miteinander im Dorf.
Die wissenschaftliche Arbeit befasst sich mit der geschichtlichen Aufarbeitung des Brucknerplatzes und des Mesnerhauses, der Suche nach einer passenden Nutzung und dem Entwurf für eine Revitalisierung des denkmalgeschützten Objekts, in Abstimmung mit dem Nutzungsprogramm der Ortskernerneuerung.


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