Kerstin Jahn

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Revitalisierung Schüttkasten Mönchhof
2014 Kerstin JAHN

Ein denkmalgeschützter Getreidespeicher (Schüttkasten) aus dem 17. Jhdt., zentral gelegen inmitten des Dorfes Mönchhof im nordburgenländischen Seewinkel. Damals Teil des ungarischen Königreichs, war die Region über Jahrhunderte hinweg ein stark umkämpftes Grenzgebiet. Der Schüttkasten war Teil einer Neuansiedelung, an die noch heute der Straßenname Rhadschin erinnert.
Er war lange im Besitz des Stiftes Heiligenkreuz und befindet sich heute im Eigentum der Gemeinde Mönchhof. Durch seine Lage und seine räumliche Konfiguration mit einem vorgelagerten Platz, birgt er enormes, momentan noch kaum beachtetes Potential für die Ortschaft.
Entwickelt wird ein Sanierungs- und Nutzungskonzept, wobei der historische Schüttkasten durch einen ergänzenden Zubau räumlich wie auch funktional in einen neuen Kontext eingebunden wird. Es soll ein Ort für ein lebendiges und modernes Dorfleben entstehen.


Abb1: Außenaufnahme des Schüttkastens


Abb2: Schüttboden, OG


Abb3: Punktewolke 3D-Laserscan, Südfassade

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