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Hammerbrotwerke in Schwechat – Geschichte und Nachnutzungskonzept für das Industrieareal einer ehemaligen Großbäckerei am Rande der Stadt Wien.

2018 Robert Gacic

Die Backsteinbauten der 1909 erbauten Hammerbrotwerke befinden sich direkt an der Wiener Stadtgrenze in Schwechat und sind seit rund einem halben Jahrhundert nicht mehr in Betrieb. In der Zwischenzeit gab es verschiedene Eigentümer – aktuell unter anderem die Post AG welche das Areal als Abstellplatz für Autos nutzt. Das Werk der Großbäckerei in Schwechat, benannt nach der Firma Hammerbrot, war einer der Hauptzulieferer für den Großraum Wien. Geplant wurde sie durch die Architekten Hubert und Franz Gessner zur Zeit des Roten Wiens und durch ihre klare Sprache in Form und Fassade ist die Industrieanlage auch architektonisch ein Mehrwert.
Seit der endgültigen Schließung im Jahr 1972 stehen die Räume leer. Die Bausubstanz verfällt seit dem immer weiter und das Areal hat sich zu einer weiteren Industriebrache entwickelt. Um vor dem weiteren Verfall zu schützen ist es wichtig an einer denkmalgerechten Sanierung zu arbeiten und ein neues Nutzungskonzept zu entwickeln. Im Mittelpunkt des Entwurfs steht deshalb eine geeignete Umnutzung für den Bestand. Der Aufbau meiner Arbeit im weiteren Sinne ist eine Analyse der Geschichte sowie des Bestands der Hammerbrotwerke in Schwechat sowie ein Entwurf für eine Umnutzung des ehemaligen Industrieareals.