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Revitalisierung der Hammerbrotfabrik in Schwechat

2018 Lisa Maria Bloderer

Die 1909 fertig gestellte Hammerbrotfabrik an der Stadtgrenze Wiens liegt auf einem großen, ansonsten brach liegenden Areal. Geplant wurde der Backsteinbau, an dem viele Jugendstilelemente zu finden sind, vom Otto Wagner- Schüler Hubert Gessner und dessen Bruder Franz Gessner. Nach vielen Jahren der Brotherstellung wurde die Fabrik 1929 stillgelegt und zwischenzeitlich anderweitig genutzt. Nun verfallen die leerstehenden Gebäude bereits und es sollten dringend Maßnahmen getroffen werden, um das denkmalgeschützte Objekt zu retten. Seit 2018 ist die Soravia Group Eigentümer der Hammerbrotfabrik. Geplant ist die Fabrik zu retten und weitere Gebäude mit Wohnnutzung auf dem riesigen Areal zu errichten, wobei die alten Gebäude den Mittelpunkt des Quartiers bilden sollen. An diesem Punkt soll mein Entwurf anknüpfen.
Aufbauend auf das städtebauliche Konzept und der Idee der Fabrik als Mittelpunkt, das bereits vom Eigentümer ausgearbeitet wurde, möchte ich ein Nutzungskonzept für den bestehenden Teil des Areals erarbeiten. Dies soll sich nicht nur in die geplante umgebende Wohnbebauung einfügen, sondern auch in die weitere Umgebung des Areals. Es soll ein für viele BewohnerInnen anziehendes und interessantes Stadtteilzentrum werden. Dabei sollen denkmalpflegerische Vorgaben nicht außer acht gelassen, sondern architektonisch ansprechend umgesetzt werden.