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Arbeitersiedlung Sintstraße in Linz – Geschichte. Analyse. Nachnutzungskonzept.

2018 Rita Aichinger

Im Jahr 1927 wurde die Arbeitersiedlung Sintstraße in Linz, geplant von Curt Kühne, dem Architekten und ehemaligen Stadtbaudirektor von Linz errichtet. Seit 2012 ist die Wohnhausanlage, bestehend aus 18 freistehenden, in ihrer Form identen Gebäude, denkmalgeschützt. Die Arbeitersiedlung Sintstraße ist ein Beispiel zur Gartenstadtbewegung im sozialen Wohnbau. Großzügige Grünflächen rund um die Gebäude sind der Ausgleich zu den kleinen Wohnungen. Heute steht die Arbeitersiedlung aufgrund der Substandardwohnungen und der starken Sanierungsbedürftigkeit fast leer.

Ziel dieser Arbeit ist, ein Bewusstsein für die geschichtsträchtige Arbeitersiedlung zu schaffen, um einen zukünftigen denkmalgerechten Umgang zu bewirken. Die Schwerpunkte werden dabei auf der Geschichte des kommunalen Wohnungsbaus im „Roten Linz“, das Wirken von Curt Kühne, dem Architekten und Stadtbaudirektors von Linz und der Analyse des Bestandes liegen. Basierend auf den Erkenntnissen wird ein neues Nutzungskonzept und ein Entwurf zur Weiterentwicklung der Arbeitersiedlung erarbeitet.