{"id":8495,"date":"2015-04-21T09:28:20","date_gmt":"2015-04-21T07:28:20","guid":{"rendered":"http:\/\/denkmalpflege1.e251.tuwien.ac.at\/?page_id=8495"},"modified":"2015-06-17T08:44:44","modified_gmt":"2015-06-17T06:44:44","slug":"berl-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/denkmalpflege.tuwien.ac.at\/index.php\/berl-2\/","title":{"rendered":"berl"},"content":{"rendered":"<div class='mitarbeiter'>\n<div class='grey'>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/denkmalpflege1.e251.tuwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/cover.gif\" alt=\"berl\" title=\"berl\" width=\"130\" height=\"113\" class=\"alignnone size-full wp-image-165\" \/> <a href='diplomanden-prof-stadler' class='right_link'>&lt; Alle Arbeiten<\/a><br \/>\n<b>Das Stadttheater in Grein \u2013 Bauhistorische Analyse<\/b><br \/>\n<strong>2015 Doris BERL<\/strong> <\/p>\n<div class='breakline'><\/div>\n<\/div>\n<div class='greyfield'>Das Stadttheater in Grein an der Donau gilt als das \u00e4lteste weltliche Theater im deutschsprachigen Raum. Im Jahr 1563 wurde von der Stadt Grein ein Rathaus errichtet, anschlie\u00dfend daran wurde im hinteren Teil des Geb\u00e4udes ein Getreidekasten eingebaut. Als sich im 18. Jahrhundert die wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse \u00e4nderten, wurde der Getreidekasten obsolet. Im Jahr 1783 veranlasste Kaiser Josef II. die Gr\u00fcndung des sogenannten Armen-Institutes, eine \u201eallgemeine Schauspiel und Spektakelfreiheit\u201c, deren Abgaben der Armenwohlfahrt zu Gute kommen sollten. In der Ratssitzung vom 30. November 1790 beantragte Franz X. D\u00f6rr den Umbau des Getreidekastens in ein st\u00e4ndiges Theater.<br \/>\nDas Geb\u00e4ude weist kulturgeschichtliche Kuriosit\u00e4ten auf, die es wie auch sein Interieur zu einem Denkmal machen. Bemerkenswert sind die ersten Stuhlreihen, die aus Sperrsitzen bestehen. Die Besucher kauften einen Schl\u00fcssel als Theaterabonnement, mit dem die Sitzfl\u00e4chen des Klappstuhles im hochgeklappten Zustand abgeschlossen wurden. Eine weitere Besonderheit verbirgt sich hinter einem Vorhang in der Mitte der linken Seitenwand. Hier befindet sich der \u201elocus secretus\u201c, ein Abort, der von Konsolen an der Au\u00dfenmauer getragen wird. Als eine Kuriosit\u00e4t gilt ein B\u00fcrgerarrest, der in einem an den Theatersaal angrenzenden Zimmer untergebracht war.<\/p>\n<p>Das urspr\u00fcngliche Geb\u00e4ude wurde im Laufe der Geschichte mehrmals baulich ver\u00e4ndert, wie etwa nach dem Stadtbrand im Jahr 1642 und infolge von Restaurierungsma\u00dfnahmen im 20. Jahrhundert. Anhand der Bauforschung werden nun die verschiedenen Bau- und Umbauphasen rekonstruiert. Die Auswertung einer dendrochronologischen Untersuchung, der restauratorischen Befundung der Fassaden sowie eine Bauaufnahme werden zu einem fundierten Ergebnis f\u00fchren.<\/p>\n<div class='breakline'><\/div>\n<\/div>\n<p><span><\/span><br \/>\n<img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/denkmalpflege1.e251.tuwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Berl2.gif\" width=\"960\" height=\"240\"  alt=\"\" \/><br \/>\n<span><\/span><br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/denkmalpflege1.e251.tuwien.ac.at\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/Berl.gif\" width=\"960\" height=\"240\"  alt=\"\" \/><\/p>\n<div class='breakline'><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lt; Alle Arbeiten Das Stadttheater in Grein \u2013 Bauhistorische Analyse 2015 Doris BERL Das Stadttheater in Grein an der Donau gilt als das \u00e4lteste weltliche Theater im deutschsprachigen Raum. 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