WANN

Mittwoch, 16. Juni 2021 und
Donnerstag, 17. Juni 2021

WO

Online Veranstaltung 
Link zur Einladung 

WER

Bundesdenkmalamt in Kooperation mit den Organisatoren der Veranstaltungsreihe
LOOS 2021

Adolf Loos Symposium

Bewahren - Ergänzen - Erneuern

Das Bundesdenkmalamt freut sich, Sie in Kooperation mit den Organisatoren
der Veranstaltungsreihe LOOS 2021 zu dieser zweitägigen Fachtagung einzuladen.

Die Vorträge und Diskussionen dieses Symposiums thematisieren Bauten
und Interieurs von Adolf Loos anhand von Restaurierungen, die Grundlage
für Vergleiche der unterschiedlichen Herangehensweisen und für den Wissensaustausch über Restauriererfahrungen sein sollen und Raum für einen
internationalen Austausch geben.

Die Vorträge werden in deutscher und englischer Sprache abgehalten.
Folgender Link steht Ihnen für die Online Veranstaltung zur Verfügung:

http://steinerlive.stream/bundesdenkmalamt

NEWS

Covid-19 Regelung

Aktuelle Informationen bezüglich unserer Lehre unter Covid-19 finden Sie hier.

ABGESCHLOSSENE ARBEITEN

Wir gratulieren unserer Kollegin Agnes Liebsch sehr herzlich zum erfolgreich abgeschlossenem Rigorosum und wünschen für die weitere Zukunft alles Gute!

VON

Katharina Francesca Lutz, Haltung | Bewahren.
Fernando Távora, Eduardo Souto de Moura und ihr Umgang mit Denkmalen,
Deutscher Kunstverlag, Berlin München 2020. 

WO

ISBN 978-3-422-07478-1. € 34.90,
erhältlich im Buchhandel oder direkt beim Deutschen Kunstverlag: www.degruyter.com

Der 5. Band der Wiener Schriften zur Kunstgeschichte und Denkmalpflege ist erschienen!

Die international bedeutenden portugiesischen Architekten Fernando Távora (1923–2005) und Pritzker-Preisträger Eduardo Souto de Moura (*1952) haben sich beim Um- und Weiterbauen im historischen Bestand besondere Verdienste erworben. Vor dem Hintergrund der spezifischen Geschichte der Denkmalpflege in Portugal untersucht die Autorin Katharina Francesca Lutz Haltungen und Herangehensweisen der beiden Architekten.

Die Schriftenreihe versteht sich als offenes wissenschaftliches Forum und möchte Forschungsarbeiten aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kunstgeschichte und Denkmalpflege zu einer größeren Leserschaft zu verhelfen. Die Herausgeber haben den Relaunch der Reihe genutzt, um von den Gestalterinnen Gabriele Lenz und Elena Henrich ein neues und zeitgemäßes Konzept und Erscheinungsbild erarbeiten lassen, das sich in der internen Umsetzung durch Doris Grandits bewährt und zu einem tollen Resultat geführt hat.

Inhaltlich bringt die Publikation aufschlussreiche neue Erkenntnisse. Hervorzuheben ist dabei das Privileg, dass die Autorin für ihre Studie Zugang zu den privaten Archive der Architekten erhielt und in persönlichen Gesprächen mit Souto de Moura und einem engen Mitarbeiter von Fernando Távora aus erster Hand erfahren durfte, welche Herangehensweise sie bei der besonderen Aufgabe, denkmalgeschützte Bauten zu bewahren, verfolgten. Von der einfachen Instandsetzung über die Erneuerung bis zur Ergänzung offenbaren die gewählten Objekte differenzierte Konzepte und Strategien, die gleichermaßen die Zeit ihrer Entstehung wie die Handschrift ihrer Autoren widerspiegeln und in ihrer Art exemplarischen Charakter haben.

Zusätzlichen Anreiz bietet die Arbeit dank eigens für die Publikation angefertigter Skizzen und Zeichnungen von Souto de Moura.

Nott Caviezel und Robert Stalla

Wir bedauern, dass die besonderen Umstände in Corona-Zeiten derzeit nicht erlauben, eine Buchvernissage zu veranstalten. Wir werden eine offizielle Vorstellung des Bandes aber zu nächst möglicher Gelegenheit nachholen.

WANN

Donnerstag, 20. Mai 2021,
9:00 – 13:00 Uhr

WO

Online- Veranstaltung über Zoom (Zugangsdaten nach Anmeldung)

ANMELDUNG

Um Registrierung per E-Mail mit Angabe des Namens und
der Institution wird bis zum 19. Mai 2021 gebeten unter:
georg.sedlmeyer@uni-bamberg.de

Link zur Einladung

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Das Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT)
der Otto-Friedrich-Universität Bamberg

Referentin: Birgit Knauer, MMag. Dr.techn. (TU Wien & Universität Bamberg)

Das Kompetenzzentrum Denkmalwissenschaften und Denkmaltechnologien (KDWT) der Otto-Friedrich-Universität Bamberg lädt im Rahmen des DFG-geförderten Projektes ,,Kriegsschadensaufnahme des Zweiten Weltkriegs als Heritage-Making Moment“ ein zum Symposium:

„Erbe in Trümmern. Schadensbild, Transformation und Heritage Making in kriegszerstörten Städten um 1945“


Über das Symposium
Wiederaufbauplanungen wurden in der architektur- und stadthistorischen Forschung vielfach thematisiert und in vielen Fällen bereits detailliert aufgearbeitet. Zwischen den ersten Kriegszerstörungen und den frühen Wiederaufbauplanungen liegt jedoch eine entscheidende Phase der Bewertung und Transformation, die im Hinblick auf das Erbe der Städte über die bauliche Dimension hinaus langanhaltend wirksam wurde und bisher wenig im wissenschaftlichen Fokus stand. Seit 2019 konnten im Zuge des noch bis Ende 2021 laufenden Forschungsprojektes „Kriegsschadensaufnahme des Zweiten Welt­kriegs als Heritage-Making Moment“ (DFG) an der Universität Bamberg zahlreiche bisher unbekannte Quellen, vor allem Stadt- und Kriegsschadenskarten der 1940er und frühen 1950er Jahre, ausfindig gemacht und analysiert werden, die zu einer Neuein­schätzung des Wiederaufbaugeschehens während und nach dem Zweiten Weltkrieg an­regen. Das Symposium setzt hier an, um Konzepte der jüngeren Stadtforschung zusam­menzubringen und die Ergebnisse in einem interdisziplinären Rahmen zu diskutieren.

WANN

Vernissage:
Mittwoch, 11. März 2020, 18:00 Uhr
Ausstellungsdauer:
11.03.2020 – 19.03.2020

WO

Technische Universität Wien,
Haupteingang, Stiege 1, EG
Karlsplatz 13, 1040 Wien

WER

FB Denkmalpflege & Bauen im Bestand,
Technische Universität Wien

Institut für Geschichte und
Theorie der Architektur &
Kath. Privat-Universität Linz

ABGESAGT!

POSTER AUSSTELLUNG „BILD DER STADT. STADT IM BILD"

Der Forschungsbereich Denkmalpflege und Bauen im Bestand lädt Sie herzlich zur Eröffnung der Poster-Ausstellung „Bild der Stadt. Stadt im Bild“ am Mittwoch, den 11. März 2020, an der TU Wien ein.

Im Rahmen einer interuniversitären Lehrveranstaltung zum Thema Stadtbilder und Bildwelten, die im Wintersemester 2019/20 unter der Leitung von Univ.Ass. Dipl.Ing. Doris Grandits und Univ.Prof. Dr.phil. Nott Caviezel, TU Wien, in Kooperation mit Univ.Prof. Dr.phil. Anna Minta und Ass.Prof. Dr.phil. Julia Rüdiger, KU Linz, stattfand, haben sich die Studierenden beider Universitäten mit der Entstehung, Wirkung
und Erhaltung von Stadtbildern und mit den Bildwelten der Städte Wien und Linz beschäftigt. Die Ausstellung präsentiert die Resultate der studentischen Recherchen und ist bis 19.03.2020 in Wien und von 01.04.2020 – 29.05.2020 in Linz zu sehen.

Wir freuen uns über Ihren Besuch, für Speis und Trank ist gesorgt.

SIQ!

[SIQ!] Studienintegrierte Qualifikation Bauforschung. Denkmalpflege. Baupraxis im Bestand

Die Studienintegrierte Qualifikation [SiQ!] Bauforschung. Denkmalpflege bietet eine vertiefende Ausbildung für Studierende mit besonderem Interesse in den Bereichen Historische Bauforschung, Denkmalpflege, Baudokumentation und -analyse sowie Planen und Bauen im historischen Bestand.

Durch die vorrangige Belegung von disziplingebundenen Lehrveranstaltungen im Umfang von 80 ECTS des Masterstudiums Architektur qualifzieren sich Studierende für die Eintragung ihrer besonderen Qualifikation in den Diploma Supplements des Abschlusszeugnisses. Als Spezialisierung innerhalb des Regelstudiums bedarf es keiner zusätzlichen Anmeldung und keiner zusätzlichen Studiengebühren.  Absolventinnen und Absolventen befähigen sich gleichbleibend zum regulären Masterstudium Architektur auch für die Zulassung zu einer Ziviltechnikerprüfung.

Mehr Information

INHALT

Den Kern von [SIQ!] Bauforschung.Denkmalpflege stellen die zwei Module "Baugeschichte und Bauforschung" sowie "Denkmalpflege und Maßnahmen am Denkmal" dar. Als Bündelung von theoretischen und praktischen Lehrveranstaltungen bieten sie eine zentrale Plattform zur Vermittlung fachspezifischer Inhalte.

Das Modul Baugeschichte Bauforschung beschäftigt sich mit der Erforschung von gestalterischen Ideen als auch deren technische Umsetzung. Spezifische Lösungen werden als Reaktionen auf den kulturellen und gesellschaftlichen Kontext kritisch diskutiert und bewertet. Je nach Bauaufgabe werden Faktoren wie Funktionalität, Nutzungsqualitäten, gestalterische Kohärenz usw. evaluiert. Begleitet von Vorlesungen zur Bautechnikgeschichte werden Konstruktionen auf ihre Bedeutung für Bauabläufe, Materialbeschaffung und -herstellung sowie Baustellenlogistik analysiert. Themen des Moduls sind außerdem die Methoden der Bauforschung und ihre Bedeutung für initiale Tätigkeiten (Gutachten, Dokumentation, historische Bewertung, Koordination) im Zuge von Planung und Umsetzung (Sicherung, Konservierung, Umnutzung, Umbau, Sanierung, Restaurierung, Rekonstruktion) als auch für die wissenschaftliche Betrachtung von Architektur.

Ziel des Moduls Denkmalpflege ist es, wichtige Spezialkenntnisse zu vermitteln, welche Architekten für eine Tätigkeit im denkmalpflegerischen Umfeld qualifizieren. Das Modul behandelt neben theoretischen Aspekten der Denkmalpflege, wie Grundsätze, Charten und rechtliche Rahmenbedingungen, Denkmalwerte und Geschichte der Denkmalpflege, auch die Erarbeitung aktueller Forschungsthemen und die Einbindung der Denkmalpflege in interdisziplinäre Anforderungen. Anhand vorgegebener Szenarien werden reale Verhältnisse, Archiv- und Feldarbeit und die Auseinandersetzung mit Denkmalen vor Ort in die praktische Arbeit integriert und durch Erarbeitung denkmalpflegerischer Gutachten und Entwicklung hilfreicher Leitgedanken für den Umgang mit Gebäuden der Nachkriegsarchitektur, in die Praxis umgesetzt.

Im Rahmen von Entwurfsübungen wird die Anwendung der in beiden Modulen vermittelten Grundsätze am konkreten Fallbeispiel geübt. Die Entwicklung von Strategien zum Umgang mit vorhandener Substanz, deren gestalterische Ausformung als auch die Vermittlung des Gesamtkonzepts stellen hierbei wesentliche Inhalte dar. Freie Wahlfächer vermitteln ergänzende Inhalte und Vertiefungen zu den behandelten Thematiken.

ZIELE

Das Ziel von [SIQ!] Bauforschung.Denkmalpflege ist, Studierenden des Masterstudiums Architektur an der TU Wien die Möglichkeit zu geben, sich ihre Aneignung von Kenntnissen in historischer Bauforschung, Denkmalpflege und Bauen im Bestand nachweisen zu lassen. Unter Beibehaltung von Kammerfähigkeit und der freien Belegung eines Drittels des zu erfüllenden Umfangs an Lehrveranstaltungen, versteht sich die Fokussierung als eine Erweiterung von Chancen im Berufsfeld.

Die Aneignung berufsrelevanter Kompetenzen soll als Vorteil für Bewerbung und Tätigkeit bei Büros und Institutionen mit thematisch entsprechenden Arbeitsfeldern dienen. Mit einer hohen Zahl an Baudenkmälern und institutioneller Konzentration von Kompetenzen zu Bauforschung und Baupraxis im historischen Kontext soll die Ausbildung von spezialisierten Absolventen außerdem ein Beitrag zur Pflege von Baukultur in der Weltkulturerbestätte Wien sein.